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Epilepsie: "Theoretisch kann es jeden treffen"

 

Die Krankeit Epilepsie

Epilepsie ist die häufigste neurologische Erkrankung, in Deutschland sind ca. 800.000 Menschen betroffen. Insgesamt nennt die ILAE (International League against Epilepsy) in ihrer Klassifikation ca. 30 verschiedene Syndrome und Epilepsiearten. Zur Therapie stehen über 20 verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung, die ihre antikonvulsive Wirkung häufig aber nur bei bestimmten Syndromen entfalten. Unter medikamentöser Therapie werden ca. 2/3 der Betroffenen anfallsfrei, ohne dass sie unter wesentlichen Störwirkungen zu leiden hätten. Von den übrigen Patienten kann sich ein kleiner Teil einem epilepsiechirurgischen Eingriff unterziehen. Die Stellung der Diagnose Epilepsie und das darauf basierende Behandlungskonzept stellt eine komplexe Herausforderung für den behandelnden Neurologen dar.

 

Epilepsie aktuell im Internet

 

 

Aktuelle Informationen und neue Forschungsergebnisse finden Betroffene, Angehörige, Selbshilfegruppen und Ärzte auf dem Internet-Portal www.EpiAktuell.de . Ein kostenloser monatlich erscheinender E-Mail-Newsletter kann dort ebenfalls kostenfrei abonniert werden.


Epilepsie im Kindesalter

Epilepsie ist die häufigste chronische Erkrankung des Nervensystems im Kindes- und Jugendalter und weist eine Prävalenz von 0,5 Prozent auf. Die medikamentöse antikonvulsive Therapie, die ketogene Ernährungsbehandlung, Epilepsie-chirurgische Maßnahmen, die Vagus-Nerv-Stimulation (VNS) und die sozialpädiatrische Behandlung sind die wichtigsten Säulen der modernen Epilepsie-Therapie in dieser Altersgruppe. Bei einigen der Epilepsien und Epilepsie-Syndromen bei Kindern und Jugendlichen kann unter einer medikamentösen Therapie Anfallsfreiheit erreicht werden oder die Erkrankung heilt im Verlauf aus. Für den Erfolg einer medikamentösen Epilepsie-Behandlung ist, neben der richtigen Diagnose und Zuordnung zu den verschiedenen Epilepsie-Formen bzw. Anfallsarten und Epilepsie-Syndromen, die ärztliche Beratung und langfristige Betreuung der Patienten und ihrer Familien sowie die Therapietreue der Patienten oder "Adhärenz" von ganz besonderer Bedeutung. Für die moderne antikonvulsive Therapie von Epilepsien stehen heute mehr als 20 verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung, doch nur einige wenige sind im Kindesalter untersucht und zugelassen. Der Wirkstoff Levetiracetam, der im Jahr 2000 in den deutschen Markt eingeführt wurde, stellt hier eine der wenigen Ausnahmen dar.

 

Epilepsie im Erwachsenenalter

Epilepsie ist keine Erkrankung, von der ausschließlich Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene betroffenen sind oder die nur in diesen Lebensabschnitten beginnt, sondern kann auch erst im hohen Lebensalter das erste Mal in Erscheinung treten. Diese so genannten Altersepilepsien werden nur leider oft nicht (frühzeitig genug) erkannt oder fehlgedeutet. Der häufigste Grund: Die Symptome einer Epilepsie bei älteren Menschen können vor allem zu Beginn der Erkrankung sehr uncharakteristisch sein. Hierauf weisen die Berufsverbände und Fachgesellschaften für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie auf ihrer Internetplattform hin. So können den Experten nach erste Symptome einer Altersepilepsie lediglich Kopfweh und Muskelschmerzen, aber auch Schwindel, Gedächtnisstörungen und anhaltende Verwirrtheitszustände sein. Nicht selten werden diese Auffälligkeiten zunächst den "normalen" Alterserscheinungen oder einer Demenz-Erkrankung zugeordnet. Weitere unspezifische Anzeichen einer Epilepsie im Alter sind aber z. B. auch sekundenlange Bewusstseinstrübungen, unerklärbare Stürze, Übelkeit und Unwohlsein oder Automatismen (selbstständig ablaufende, sich wiederholende Handlungen), so die Wissenschaftler.

 

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Beate Döring

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